«Reingefallen, die Prinzessin ist in einem anderen Schloss» – diesen Verarscher-Spruch kennen wir doch von irgendwoher! Hier ist aber nicht Super Mario auf Rettungstour, ein sogenanntes Alicorn (Pony mit Flügeln und Horn) schwingt nämlich den Dampfhammer.
Ist ja ganz toll, dass man dir zutraut, mit beiden Händen unabhängig zu agieren, doch in diesem super kniffligen Plattform-Spiel hat man deine Multitask-Fähigkeiten wohl etwas überschätzt. Wie kann es sonst zum Scheitern bei den ersten paar Levels kommen?
Bis auf das allerletzte Bonuslevel steht es dir frei, das Gauner-Pärchen einzeln und nacheinander durchs Gelände zu lotsen, auch wenn sie voneinander abhängig sind und sich gegenseitig Hilfestellungen leisten müssen, um an die fetten Geldsäcke zu kommen.
Auch wenn du im normalen Leben ein unnachgiebiger, eingefleischter Revoluzzer und Rebell bist, hier ist es äusserst ratsam, deinen Sturschädel nicht wie üblich durch die Wand zu rammen und den Anweisungen der ominösen Gottheit blindlings Folge zu leisten.
Null Ahnung was für ein Unhold dem kleinen Piepmatz die Flügel gestutzt hat, jedenfalls kann das arme Kerlchen nicht wirklich fliegen und so manövriert es sich notgedrungenermassen mit Wandsprüngen und Beschleunigungsschüben durch die gefahrvollen Levels.
In gleich bezauberndem Stil wie bei Teil 1 und die Schwierigkeit betreffend vermutlich sogar noch etwas einfacher, tuckert das kleine Unterseeboot durch die Wasserwelten, benutzt Hindernisse manchmal als Hilfsmittel und findet zielstrebig die Schatztruhe.
Planloser Draufloshackerei wird gleich zu Beginn der Riegel geschoben, denn spätestens ab Level 4 wird diese Unsitte mittels limitierter Anzahl an Schlägen rigoros verunmöglicht. Lass also deine kleinen grauen Zellen arbeiten, ehe du den Pickel schwingst.
Hier wird dir kompromisslos beigebracht, dass Trödeln beim Gamen gar nicht ratsam ist, denn wenn du mit unnützem Herumhüpfen und/oder Abstürzen zuviel Zeit verplemperst, gehen deine Erinnerungen in einer aufgezwungenen alptraumhaften Schlafpause verloren.
Sei vor blindwütigem Drauflosballern gewarnt und zwar nicht wegen den vielen Dynamitstangen, die können dir nämlich gar nichts tun. Triffst du hingegen ungewollt einen der bunten Richtungspfeile, könnte dies unter Umständen unangenehme Konsequenzen haben.
In endlosem Zickzack geht es aufwärts, der Weg ist gepflastert mit diversen Goodies: Feuerlöscher, Bonuspunkte, Extra-Leben. Doch hauptsächlich gilt dein Augenmerk dem Überspringen oder Ausweichen von Flammen und immer schneller anbrausenden Hindernissen.
Bei Horrorfilm-Kennern läuten alle Alarmglocken, denn ein verlassenes, baufälliges Haus auf einer dunklen Waldlichtung verheisst mehrheitlich nichts Gutes. Das Betreten allein ist schon leichtsinnig, aber dann auch noch ein Buch mit Totenkopf zu öffnen…
Dass eine gute Zusammenarbeit am Beginn jeder erfolgreichen Mission steht, haben sogar die würfelförmig in Erscheinung tretenden Roboterchen geschnallt. Nun liegt es nur noch an dir, ihre Spielzüge gut durchdacht und mit Raffinesse auf’s Brett zu zaubern.
Genaues Beobachten der schmalen Streckenabschnitte und deren vorsichtiges Benutzen ist ein absolutes Muss, denn jeder Fehltritt hat einen Absturz in endlose Tiefen zur Folge. Auch der Umgang mit den Sprungelementen ist tückisch – Übung macht den Meister!
Vampire fürchten das Sonnenlicht wie der Teufel das Weihwasser und doch möchte dieser exzentrische Vertreter der Dracula-Spezies die wärmenden Strahlen auf der Haut spüren. Ein Zauberer könnte das Problem lösen und schon wird munter drauflos geflattert…
Kätzchens Traum sollte eigentlich Albtraum heissen, denn allein mit geschäftigem Hin- und Herlaufen sowie mickrigen Hopsern ist kein Staat zu machen. Weiterführende Fähigkeiten müssen mühsam erworben werden, einzig die vielen Checkpoints machen Hoffnung.
Kopfüber an der Decke hängend, die Wände hochkraxelnd und mit unzähligen merkwürdigen, von einem bösartigen Spielverderber kontrollierten Widersachern konfrontiert – der muntere Traumhüpfer kommt sich nicht umsonst wie in einem Science-Fictionfilm vor…
Ein veritabler Blindflug erwartet dich in diesem riesigen Labyrinth, denn dein Blickfeld wird in einem sehr kleinen Radius erleuchtet. So ist es nur logisch, dass du auf der mühsamen Schlüsselsuche von urplötzlich auftauchenden Gegnern überrumpelt wirst.
Ein paar Kumpels sitzen am Lagerfeuer und erzählen Gruselstories vom Düsterwald. Pajama Boy zittert vor Angst und alle lachen ihn aus. Denen wird er es zeigen! Allein macht er sich auf in den dunklen Forst, wo ihm zum Glück Leuchtkäfer zu Hilfe kommen…
Halte bei diesem gröligen Renner deinen Klickefinger im Zaum, sonst wirst du das Ziel in keinem Level zu Gesicht bekommen. Um Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Bäume zu fällen oder dem Drachen eins überzubraten, genügen Wischbewegungen mit der Compimaus.
Mit Schlauheit, der nötigen Vorsicht und schnellen Beinen hast du es geschafft, das dunkle Geheimnis der obskuren Firma zu lüften. Doch nun schrillen die Alarmglocken und du musst vor einem tödlichen Laserstrahl flüchten, um heil den Ausgang zu erreichen.
Wer bei wem abgekupfert hat oder ob es gar derselbe Programmierer war, der einfach sein Machwerk «Dance of Doom» zweimal verscherbeln wollte – wir wollen es gar nicht wissen und beschäftigen uns lieber mit den kniffligen Hüpfaufgaben des kleinen Ritters.
Wenn du auf deinem Arbeitsweg reihenweise über hinterhältige Hindernisse aller Art hüpfen musst, von Laserschranken, Bewegungsmeldern, Fledermäusen, Bomben, Meteoriten und Flugsauriern belästigt wirst – ja dann ist dies für dich ein ganz gewöhnlicher Tag.
Für den unbeirrt drauflos marschierenden Ritter gibt es (mehrheitlich) kein Zurück, denn auf ihm lastet ein ziemlich mühsamer Fluch. All seine Schritte werden mit Kisten quittiert, welche ihm den Weg versperren. Da hilft nur der Zaubertrank in Level 20…
Van Helsing, der unerschrockene Vampirjäger, läuft zur Hochform auf und dies ist auch dringend nötig, denn Graf Dracula und seine untoten Helfer terrorisieren das altehrwürdige Gemäuer. Doch der schaurige Spuk hat eine ganz andere, verblüffende Ursache…
Mit Trollen ist nicht immer gut Kirschen essen und deshalb möchtest du dich aus der Gesellschaft der Feuerbälle schiessenden Wichte möglichst schnell verabschieden. Dazu musst du aber aus den tiefen, dunklen Höhlen ans helle Licht der Oberfläche gelangen.
Er kann buddeln wie ein Maulwurf, Treppen sowie Barrikaden bauen, um tödliche Abgründe zu überwinden und wenn es erforderlich ist, rennen als ob der Teufel hinter ihm her wäre – ja, dieser rauschebärtige Zwerg hat es wahrlich faustdick hinter den Löffeln!
Von den Grössenverhältnissen her ist dies auf den ersten Blick ein sehr unfaires Rennen, doch der kleine Engel kann mit geschickten Flugmanövern und unterstützenden Powerups den Satansbraten immer wieder abschütteln und hat am Ende trotzdem die Nase vorn.
Vier goldene Schatzkisten muss das rothaarige Teufelsmädchen aufspüren, um durch das hohe Ausgangsportal spazieren zu können. Die zu Beginn bescheidene Sprungfähigkeit wird sukzessive erhöht und viele Checkpoints erleichtern den langen, gefährlichen Weg.
Wer hier pittoreske Ausgrabungsstätten in exotischen Ländern erwartet, muss sich leider eines anderen belehren lassen. Dieser blasse Archäologe schuftet nämlich in einer ebenso farblosen Umgebung, was allerdings die lauernden Gefahren keineswegs mindert.
Also spricht der Gamer-Gott: Aus Pixeln bist du gemacht, zu Pixeln sollst du dereinst werden! Starte diese wirklich originelle Herausforderung und du wirst feststellen, dass die zu Beginn gemachte Aussage nur ein bisschen an der Realität vorbeischrammt…
Die nervenaufreibende Jagd nach dem Hut bringt den kleinen Akteur beinahe zur Verzweiflung und in seiner Not beisst er sich sogar sämtliche Gliedmassen ab, nur um die widerspenstige Kopfbedeckung mittels mechanischer Vorrichtungen in die Enge zu treiben.
Wie klein und schmächtig dieser König ist, kannst du schon beim Ladevorgang beobachten, bei welchem er seine auf einem Steinblock thronende Königin durchs Bild wuchtet. Doch hat er erst einmal alle Upgrades erworben, wird er zum furchterregenden Wüterich.
Damit sich brutale Tyrannen, rücksichtslose Despoten und andere selbstgefällige Herrscher die Taschen mit Gold und Edelsteinen vollstopfen können, müssen schon seit jeher versklavte Untertanen ihr Leben bei gefährlichen Schürfarbeiten aufs Spiel setzen…
Bei diesem Jump’n’Runner werden deine Nerven ordentlich strapaziert, denn vor allem die knifflige Sprungtechnik zwingt dich dazu, diverse Übungseinheiten zu investieren. Die rotierenden Sägeblätter und beweglichen Schussvorrichtungen sind nicht von Pappe!
Die Spielfelder sind riesengross, an lästigen Gegnern mangelt es auch nicht und wenn du genau hinschaust, entdeckst du vielleicht die rettende Ausgangstüre. Herumtrödeln ist nicht zu empfehlen, sonst wirst du vom grossen schwarzen Nichts verschlungen…
Wer in jedem Level drei Sterne ergattern will, muss dem Samurai-Jüngling gewaltig Feuer unter dem Hintern machen, damit der wie von der Tarantel gestochen in veritablen Fabelzeiten durch die mit Hindernissen und Gegnern vollgepfropften Landschaften saust.