Ein niedlicher Jump’n’Runner, dem man seine Vertracktheit auf den ersten Blick gar nicht zutrauen würde. Bevor der winzige Protagonist so richtig loslegen kann, muss er sich zuerst einmal mit den besonderen Eigenschaften von Feuer und Eis vertraut machen.
Wie kommst du nur an die verflixten munter- und glücklichmachenden Kapseln ran? Mal ist oben unten oder umgekehrt und zu allem Überfluss machen auch noch spitze Hindernisse Verdruss, da hilft auch fröhlich dahinplätschernde Klaviermusik herzlich wenig…
Auf dich alleine gestellt bist du ein mickriges, schwächliches Würstchen, doch bei solch hoffnungslosen Fällen hilft Schizophrenie! Diese an sich unerfreuliche Krankheit gibt dir die Möglichkeit, hier mittels realer Persönlichkeistsspaltung zu reüssieren.
Was für ein Spass, wenn man als kleiner Rotzlöffel ungestraft durch die Gegend zündeln und alles Brennbare abfackeln darf, dabei auch noch ein eigenes Game bekommt, in welchem die Erwachsenen sich den Kopf über lästige Kettenreaktionen zerbrechen müssen.
Ein ganz speziell reizvoller Jump’n’Runner, irreführend schon allein beim Auswählen der i-förmigen Spielfiguren und erst recht geheimnisumwittert, wenn du die diversen Locations besuchst und dich allein oder zu zweit auf die spannenden Abenteuer einlässt.
Dein kleiner Freund hat die genau gleichen, schreckgeweiteten Augen wie du und er weiss, warum er völlig verdattert aus der Wäsche linst. Es sind deine stümperhaften Hüpf- und Denkversuche, welche das Helferlein ständig in ausweglose Situationen bringen.
Wieder einmal schlägst du dich mit der vermaledeiten Erdanziehungskraft herum! Manchmal ist sie nützlich und hilfreich, mehrheitlich aber zum aus der Haut fahren, denn unüberlegt eingesetzt, katapultiert sie dich kaltlächelnd in todbringende Hindernisse.
Zwei Turteltäubchen befinden sich zwar im selben Spiel aber leider nicht auf der selben Ebene und so müssen die beiden ihre hübschen Köpfchen mächtig anstrengen, um mit fleissigem Umherswitchen durch die Dimensionen ihr Happyend mit Küsschen zu erreichen.
Verschieden farbige Schlüssel werden durch das Entzünden der entsprechenden Lampen zugänglich gemacht und ermöglichen es dem massiv geharnischten Ritter, den mit Wimpeln markierten Ausgang zu finden. Streckenrekorde sind dabei leider nicht inbegriffen…
Du gehst nur mal kurz zum Supermarkt um Katzenfutter zu kaufen und findest bei deiner Rückkehr einen Zettel vom Vermieter an die Türe gepappt: Miete zahlen oder neue Wohnung suchen! Also schleunigst den Stubentiger schnappen und ab ins Türen-Labyrinth…
Dreissig Höhlenlabyrinthe mit allen nur denkbaren, unangenehmen Schikanen warten auf den kleinen Naseweis, der seinen unbezähmbaren Entdeckerdrang bald liebend gerne ins Pfefferland wünschen würde, denn wie wäre er wohl sonst in diese Bredouillen geraten?
Das Alien ist ein richtigehender Tausendsassa, es kann sich in alle möglichen Alltagsgegenstände verwandeln und so unter gütiger Mithilfe deinerseits die Geheimnisse der 20 Levels enträtseln und trotz aller Hindernisse wohlbehalten zum Warp-Tor gelangen.
Angriffe in den Rücken der Gegner sind hier zwecklos, nur mutige, leider aber auch schwer zu timende Frontalattacken zeitigen den todbringenden Erfolg. Ein wohlgemeinter Rat: Verschwende keine Shurikens mit unbedachten panikartigen Kurzschlussreaktionen!
Vielleicht haben Legastheniker hier Vorteile, denn die Begriffe rechts, links, oben oder unten verlieren in diesem extrem hinterhältig programmierten Jump’n’Runner schon nach wenigen Levels ihre ursprüngliche Bedeutung und malträtieren deine Hirnhälften.
Fetttriefende Hamburger machen den Veganer-Vampir übergewichtig und dieser Wucht kann keine Barrikade widerstehen. Tomatensaft hingegen wirkt wie ein potenter Schlankmacher und lässt ihn sozusagen in Windeseile das von ihm favorisierte Gemüse einsammeln.
Auch wenn du auf dieser unübertroffenen Gamer-Site schon mit Teil zwei des ultimativen Rennspiels Bekanntschaft gemacht hast, es lohnt sich allemal, den Vorgänger genauer unter die Lupe zu nehmen. Versuch doch mal in allen zehn Levels Gold zu ergattern…
Mithilfe von unzähligen Kisten und mechanischen Vorrichtungen überwindest du Gegner sowie Hindernisse. Genaues Analysieren der immer komplexer werdenden Spielsituationen ist ebenso wichtig wie das anschliessende rasche Ausführen der geplanten Marschroute.
Greulich ist’s, nachts durch die dunklen Räume der Wohnung zu tapsen, vor allem als kleiner Junge mit grosser Fantasie. Überall meint man unheimliche Gestalten zu sehen und manchmal gibt es nur einen einzigen Ausweg: Augen ganz fest schliessen und hoffen!
Obwohl sie unterschiedliche Körpergrösse aufweisen, springen können die beiden Mineure exakt gleich hoch. Doch zusätzlich brauchen sie auch noch viel Grips, um all die Schalter und Hebel zu betätigen, welche ihnen das Erreichen der Edelsteine ermöglichen.
Alles deutet auf Yoshi’s Island hin: der Sound, die mit oder ohne Propeller angreifenden, sogenannten Shy Guys, nur der Titelheld passt nicht so richtig ins Bild. Kein Wunder, schliesslich muss Goku die neuste Erfindung von Bulma austesten bzw. ausbaden.
Da stehen selbst einem der mächtigsten Teufel die Hörner zu Berge, wenn er sich mit Beelzebub persönlich anlegt! Ein kleiner Trost, dass Satan samt seinen wüsten Albtraumgestalten in der prächtig inszenierten Vorhölle, genannt «Limbo» zu bekämpfen ist…
Ob hier Brüderchen und Schwesterchen am Werk sind kann historisch nicht belegt werden, jedenfalls hat sich die Emanzipation im Mittelalter noch nicht herumgesprochen und deshalb hüpft Männlein allen zementierten Klischees entsprechend höher als Weiblein.
Wer mit einem simplen Quadrat derart spannende Geschicklichkeitsspiele kreieren kann und dabei auch noch farblich ästhetische Umgebungen liefert, den muss man einfach rückhaltlos bewundern. Das Ganze dürfte allerdings etwas länger als 3 Minuten dauern…
Wie so oft ist auch bei diesem etwas speziellen Jump’n’Runner eine gute Mischung aus mutigem Vorpreschen und vorsichtigem Abwarten gefragt. Der in voller Rüstung agierende Ritter kann zwar kopfüber gehen, unverwundbar ist er deshalb aber noch lange nicht.
Maximal 9 Doppelgänger kannst du pro Level kreieren und die «Dummies» genannten Klone imitieren all deine Bewegungen originalgetreu. Wenn du also irgendwelchen Blödsinn veranstaltest, führst du die blindlings folgenden Kumpane ebenfalls mit ins Verderben.
Ein toller Jump’n’Runner mit einem säbelrasselnden Piraten in der Hauptrolle steht hier auf dem Programm und du wirst vergnügliche Stunden inmitten einer prächtig gezeichneten Umgebung verbringen. Was allerdings nicht heisst, dass das Ganze gefahrlos ist!
Ohne die tatkräftige, selbstlose Hilfe seiner beiden Kumpane Kamikaze Jack und Mister Bones wäre der grimmig dreinblickende Orc völlig aufgeschmissen und die Kühe würden niemals ihre Bestimmung als Opfergabe für den allmächtigen Feuergott erfüllen können.
Hat da jemand etwas von einem Alptraum gesagt? Das ist nun wirklich nicht fair, eines der wohl coolsten, witzigsten und innovativsten Hüpf-und-Renn-Spiele derart zu verunglimpfen und mit dem Titel anstatt wohliger Vorfreude banges Bibbern zu suggerieren!
Dieses anscheinend ungleiche Paar ist in Wirklichkeit ein toll eingespieltes Team – sofern du die Fähigkeiten der beiden Dinos auch situationsbezogen einzusetzen weisst. Der Kleine spuckt Feuer und kann hoch springen, der Grosse prügelt alles aus dem Weg.
Der Sonne ist die Puste, genauer gesagt Energie ausgegangen und eine zappendustere Welt macht niemanden wirklich froh. Deshalb muss jemand mit Mumm in den Knochen und ausgeprägter Reaktionsfähigkeit sofort etwas dagegen unternehmen, damit bist du gemeint!
Einen Wassertank als Jetpack zu benutzen, auf solch eine Idee muss man auch zuerst einmal kommen! Das Teil ist höllisch schwer, nicht speziell rückenschonend, muss zudem immer wieder nachgefüllt werden, für die Fortbewegung aber eine unverzichtbare Hilfe.
Auch wenn einige der 24 Levels mit fantasievoll gepinselten Gegnern und raffinösen mechanischen Vorrichtungen richtiggehend vollgestopft sind und deshalb schier unüberwindbar scheinen, ist dies ein beinahe mühelos zu meisternder, niedlicher Jump’n’Runner.
Verflucht haben sie dich selbstverständlich nicht, die auf den ersten Blick planlos umher semmelnden Zauberer, doch irgendwie scheint es in dieser anspruchsvollen Fortsetzung des spannenden «Erreiche den Ausgang»-Spiels nicht mit rechten Dingen zuzugehen.
Der Spielname kommt nicht von ungefähr, denn der findige Gauner ist zwecks Fortbewegung auf permanenten Dampfnachschub angewiesen. Allerdings sind die Schatztruhen in äusserst gefährlichen Umgebungen platziert und er kennt nur eine Gangart: «Stop or Go».
Ein ausnehmend gut gestalteter, optisch bestechender und in Bezug auf Action keine Wünsche offen lassender Jump’n’Runner zieht dich hier in seinen Bann. Missionen unterschiedlichster Art müssen bewältigt und dabei verwirrliche Labyrinthe erforscht werden.
Die mit hinderlichen, tödlich spitzigen Streckenabschnitten gepflasterten Plattformen drehen sich bei jedem Versuch, deinen Fuss auf eine andere Ebene zu setzen. Dies hat zur Folge, dass sich bald alles im Kreis dreht und der Ausgang in weite Ferne rückt.