Dem Wachmann eins über die Rübe zu ziehen war eindeutig die am einfachsten und schnellsten zu erledigende Übung. Nun bist du in der Bank drin, stehst vor dem riesigen Tresor und versuchst, dessen Sicherheitscodes auf den verschiedensten Ebenen zu knacken.
Als skurril, kurz und bündig lässt sich diese «Suche-den-Ausweg»-Aufgabe umschreiben. Pizza bestellen, Schlüssel finden, Mäuse im Kühlschrank erschiessen: dies alles ist kein wirkliches Problem. Warum du allerdings dein geliebtes Haustier umlegen musst…
Nachdem du die Räume abgeklappert, dabei diverse Gegenstände gefunden und benutzt hast, wirst du ziemlich schnell den Schlüssel zum Ausgang finden und mit einer überraschenden Interpretation des Gemäldes «Der Schrei» von Edvard Munch konfrontiert.
Weiss der Geier wo sich denn all die Schlüsselchen verstecken die es dir ermöglichen sollen, diesem Normalo-Haushalt zu entfliehen. Alles schön bunt hier aber eigentlich bist du nicht als Innenarchitekt engagiert worden sondern als begnadeter Rätsellöser.
Da die Macher dieses Spiels dir schlicht und ergreifend unterstellen, du könntest dich nicht aus deiner misslichen Lage befreien, haben sie dir eine Pille aufs Pult gelegt, mit der du deinem Leben und damit der verzweifelten Suche ein Ende setzen kannst!
«SPIELFELD VERGRÖSSERN!» Diesen Hinweis solltest du unbedingt kapieren, beherzigen und sofort in die Tat umsetzen, sonst wirst du nämlich nur einen einzigen Raum zu Gesicht bekommen und deine Suche mutiert zu einem sinn-, nutz- und zwecklosen Unterfangen.
Chipkarten, Holzkugeln und Schlüssel hast du ohne grössere Probleme gefunden, auch ein Zettel mit einem planänlichen Muster ist schnell einmal in deinem Besitz, ein Spielchen auf dem Computer keine wirkliche Herausforderung – doch was nun grosser Meister?
Bei diesem extrem ausufernden Escape-Game wird dir wieder mal so richtig die Hucke vollgequatscht, so dass du vor lauter Dialog weiterschalten fast das Kerngeschäft vergisst.Ansonsten ist das Ganze ziemlich innovativ, komplex und in erster Linie witzig.
Soweit ist es also schon gekommen! Da verplemperst du täglich 5 Stunden mit diesen «Escape the Room»-Spielen und nun hechelst du auch noch in deinen Träumen irgendwelchen Schlüsseln hinterher. Aber egal, ob Traum oder Realität – raus willst du allemal…
10 Schlüssel musst du in mühseliger Kleinarbeit und unter Einsatz all deiner Hirnkapazitäten zusammensuchen bis sich der Ausgang über der Kellertreppe öffnet. Ob du mittels Hundefütterung, Uhrenmanipulation, Wandbemalung usw. reüssierst ist DEIN Problem.
Rabenschwarze Nacht empfängt dich, nur ein paar Treppenstufen schimmern matt in einer Ecke des kuriosen Raums. Oben in der Leiste glänzen 10 goldene Quadrate und langsam beschleicht dich eine Ahnung: Irgendwie musst du die dazugehörenden Schlüssel finden.
Mit Abstand die coolste Action auf der Suche nach den ominösen Schlüsseln. Dein Tummelplatz ist ein wundervoll gestyltes Ambiente inmitten von düsteren Schauplätzen, bevölkert mit schauerlich schönen Gestalten und Rätseln aus dem Tier- und Menschenreich.
Alles dreht sich in dieser pittoresken Künstlerbehausung um Malerei: Staffelei, Farbpalette, Pinsel und Bilder. Und so ist auch der Ausgang nur durch das lückenlose Zusammensetzen eines Puzzles (dessen Teile natürlich überall versteckt sind) zu erreichen.
Zwar steht ein chromglänzendes Motorrad in der Garage, doch um das nigelnagelneue Teil ins Freie zu bekommen, musst du alle möglichen anderen Örtlichkeiten genauestens inspizieren – einfach so bekommst du das Feeling von «Born to be Wild» nicht geschenkt.
Jaja, langsam wissen wir’s nun alle: Codes finden, sinnlosen Krempel zusammensuchen, die unmöglichsten Gegenstände miteinander kombinieren, sich von eingeblendeten hyperschlauen Sprüchen nicht provozieren lassen und vor allem dies – klick, klick, klick…
Frohgemutes Schlüsselsammeln steht mal wieder auf dem Programm. Durchsuche Küche, Schlaf- und Wohnzimmer wie üblich peinlichst genau, damit dir auch ja keines der Kleinstobjekte durch die Lappen geht. Jetzt noch den aufgestöberten Code benutzen und raus.
Absolute Ausnahme! Der Code für den 2. Teil lautet: «poiu». Und nun kann’s losgehen. Schön bequem per Aufzug erreichst du die Garage, das Parterre, den 1. Stock und den Dachboden, wo überall Schlüssel und Werkzeuge zur erfolgreichen Flucht verborgen sind.
Eben bist du dem Horrorhaus entronnen und pumpst frische Gartenluft in deine Lungen, da nähert sich der nächste Ärger in der Person eines Cops, du wirst verhaftet, in den Polizeiwagen verfrachtet und schon betrachtest du deine Umgebung durch Gitterstäbe.
Langsam öffnet sich das imposante schmiedeeiserne Tor und gibt die Sicht auf ein modern gestyltes Herrenhaus frei. Schon befindest du dich in der Lobby, dein Blick fällt auf bedrohliche Schmierereien an den Wänden – die unvermeidliche Sucherei beginnt…
Langsam aber sicher scheinen den nimmermüden Erfindern von «Escape-the-Room»-Spielen die Ideen auszugehen – zumindest was die Auswahl der Farbbezeichnungen bei der Namensgebung angeht. Egal ob ecru oder hellbeige – aus diesem Café gibt es kein Entrinnen.
Wie rasend schnell 10 Sekunden zerrinnen können wird dir in dieser Finde-den Ausgang-Herausforderung gnadenlos aufgezeigt. Es wird dir sehr schnell klar werden, dass du diverse Versuche brauchst, um diesem Rätsel einigermassen auf die Schliche zu kommen.
Ständig haben dir die Schulkameraden grauslichste Geschichten über das unheimliche Haus in deiner Nachbarschaft erzählt und dich davor gewarnt, es jemals zu betreten. Den Hosenscheissern zeigst du jetzt mal, wie echte Männer mit solchen Märchen umgehen…
In einer ganz bezaubernden, manchmal aber auch leicht verstörenden Welt, versucht ein kleines Mädchen zwischen Traum und Realität einen Weg aus dem magischen Käfig zu finden und erstaunlicherweise helfen ihm so profane Aktionen wie Wäsche waschen dabei…
Dass Künstler in einem kreativen Chaos hausen müssen, ist ein zwar nur ein häufig verbreitetes Gerücht, wird hier aber einmal mehr zementiert. Hilf also dem innovativen Maler, den Ausgang zu finden, damit er auch mal wieder frische Luft schnuppern darf…
Schon beim Lesen des Titels stellen sich deine Nackenhärchen auf, denn eine – garantiert ungemütliche – Begegnung mit Jason ist wirklich nicht gerade das, was du dir unter einem entspannenden Feierabendspielchen vorstellst – auch nicht in virtueller Form
Was für ein Pech! Erst musstest du mit deinen Kameraden den ganzen freien Tag nachsitzen und jetzt ist auch noch der Ausgang blockiert. Teamwork ist eindeutig gefragt, wenn du rechtzeitig zu Hause sein willst um deine Lieblingssendung nicht zu verpassen.
An den Wänden ist kaum ein freier Fleck zu finden, hingekritzelte Bilder und aufgehängte Zeichnungen bedecken jeden Quadratzentimeter, dazu stapeln sich tausend Gegnstände auf den Tischen. In diesem Tohuwabohu stechen nur die Rätselbalken deutlich heraus.
Zuerst solltest du schleunigst den Hintergrund-Sound stummschalten oder möchtest du mit aufgestellten Nackenhaaren vor dem Computer kleben? Ganz abgesehen davon lenken dich die gruseligen Klänge definitiv von einer erfolgreichen Suche nach dem Ausgang ab.
Angsteinflössende Geistergestalten kauern überall in den Ecken der vier mit unheilvoll leuchtenden Kürbissen vollgestopften Räume, derweil du schnellstmöglich alle kniffligen Aufgaben zu lösen versuchst, um blitzartig aus dieser Horrorhütte zu verduften.
Küche, Bad, Schlaf- und Wohnzimmer, Keller – diese Suche hat’s wahrlich in sich, denn sie beschränkt sich nicht auf einen einzigen Raum und lässt dich deshalb unzählige Male durch Gänge irren, Türen öffnen, Gegenstände sammeln und allmählich verzweifeln.
Ein «Escape»-Spiel wie aus dem ganz normalen Leben, denn welchem gebeutelten Mitglied der arbeitenden Klasse geht sein Arbeitsplatz nicht mächtig auf den Sack, vor allem wenn sich dieser in den eigenen vier Wänden befindet? Also, raus an die frische Luft!
Frau und Kind sind in einer sehr ungemütlichen Situation und du steckst in diesem ramponierten Hotel fest. Auch wenn du weisst, dass bei einem Erdbeben der Platz unter dem Türpfosten sicher sein soll, einfach nur dort stehen bringt’s nun wirklich nicht…
Der zeichnerische Stil sowie die hirnzermarternden Rätsel und vertrackten Suchaufgaben lassen keine Zweifel aufkommen: Hier waren die Macher der «Submachine»-Serie am Werk! Freue dich also auf eine zeitraubende Tüftelei im Land der unbegrenzten Fantasie!
Dieses Kind kann sich ganz bestimmt nicht über zu wenig Beschäftigungsmöglichkeiten beklagen! In vier Zimmern stapeln sich die Spielzeuge und du musst dich am Riemen reissen, wenn du den Raum verlassen und nicht bis in alle Ewigkeit herumstaunen möchtest.
«Eulen nach Athen tragen» –ist das nicht so ein oberschlaues Synonym für irgendwelche überflüssigen Tätigkeiten? Ist in diesem Fall wohl eher nicht gemeint, denn eine Bewandtnis wird’s mit diesen federtragenden Mäusejägern schon haben…
In wohlbekannter Point&Click-Manier; ist es dein Ziel, die Spielfigur mit heiler Haut durch die Bildschirmsequenzen zu lotsen. Als wäre das nicht schon schwierig genug, gibt’s neu auch noch zusätzliche Aktionen die ein absolut präzises Timing verlangen.