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Marvel’s Wolverine: Kein Open-World-Game für Logan

Da das talentierte Team von Insomniac Games die Entwicklung von Marvel’s Wolverine übernommen hat, liegt die Frage nahe, ob Logan eine ähnliche Open-World-Behandlung erfährt wie die erfolgreichen Spider-Man-Titel.

Während Marvel’s Spider-Man, Miles Morales und Spider-Man 2 den Spielern erlauben, sich völlig frei durch New York zu schwingen und Verbrechen zu bekämpfen, anstatt sie strikt durch die Hauptstory zu führen, schlägt Wolverine einen anderen Weg ein.

Marvel’s Wolverine verfolgt einen deutlich differenzierteren Ansatz, der bei den Fans auf unterschiedliche Resonanz stoßen könnte.

Ist Marvel’s Wolverine ein Open-World-Spiel?

Die kurze Antwort lautet: Nein, Marvel’s Wolverine ist kein Open-World-Spiel. Stattdessen hat Insomniac bestätigt, dass es sich um ein eher lineares, storygetriebenes Einzelspieler-Abenteuer handelt.

Im Gespräch mit IGN stellte Game Director Mike Daly klar, dass Wolverine nie als ein weiteres Superheldenspiel im Sandbox-Stil konzipiert war. Daly erklärte, das Team habe nicht beabsichtigt, ein Open-World- oder Sandbox-Spiel zu erschaffen, sondern zielte explizit auf ein „lineares Singleplayer-Abenteuer“ ab.

Das bedeutet, dass Spieler nicht erwarten sollten, in eine riesige Stadt geworfen zu werden, um dort zwischen verschiedenen Aktivitäten umherzustreifen, wie man es aus den Spider-Man-Spielen kennt. Es wird keine Distrikte zum Säubern geben, keine zufälligen Verbrechen an jeder Straßenecke und keine massive offene Karte, auf der Logan ziellos umherwandert, um gelegentlich ein paar Schurken zu erledigen.

Stattdessen scheint sich Marvel’s Wolverine viel stärker auf handgefertigte Missionen und cineastische Action zu konzentrieren, wobei Logan im Verlauf der Handlung auf einige bekannte Gesichter treffen wird. Daly beschrieb das Spiel zudem als ein „Globe-Hopping“-Abenteuer. Dies deutet darauf hin, dass Logans Reise ihn an verschiedene Orte weltweit führen wird, anstatt ihn an einen einzigen zentralen Hub zu binden.

Auch wenn Fans der Spider-Man-Reihe von dieser Nachricht zunächst enttäuscht sein mögen, ist diese Entscheidung für den Charakter Wolverine durchaus sinnvoll.

Spider-Man funktioniert in einer offenen Welt hervorragend, da das Schwingen durch die Straßenschluchten von New York ein Kernaspekt des Spielerlebnisses ist. Wolverine hingegen verfügt nicht über die notwendigen Kräfte, um eine solche Fortbewegung sinnvoll zu gestalten, und agiert zudem wesentlich fokussierter als der freundliche Netzschwinger aus der Nachbarschaft.

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